Informationen

Werden Sie ein Artenfinder!

Durch den Einsatz des „ArtenFinders“ wird die Erfassung und Bereitstellung von Naturschutzdaten deutlich vereinfacht und verbessert und den Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Möglichkeit eröffnet, aktiv am Naturschutz teilzunehmen. Die an das ArtenFinder-Portal übermittelten Daten werden fachlich geprüft, bevor sie an die Naturschutzbehörden weitergeleitet werden.

Durch Ihr ArtenFinder-Engagement leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt, die, wie wir wissen, durch vielfältige Belastungen gefährdet ist. Den Naturschutzbehörden obliegt es, Gefährdungsfaktoren rechtzeitig zu erkennen und naturschutzfachlich geeignete Maßnahmen zum Schutz der heimischen Arten herbeizuführen. Gemeinsam mit den Naturschutzverbänden können Artenfinder über die ArtenFinder-Initiative einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Wie werden Sie Artenfinder?

Artenfinder(in) zu werden ist ganz einfach: Sie übersenden dem ArtenFinder-Portal ein digitales Foto von einem Tier oder einer Pflanze mit genauen Angaben zum Fundort und Fundtag und wählen den Artnamen aus einer hinterlegten Liste aus - schon sind Sie ein Artenfinder.

Ihre Daten für Sie

Im ArtenFinder-Portal können Sie Ihre Beobachtungen verwalten. Hier können Sie Ihre Meldungen auf einer Karte visualisieren, nachbearbeiten oder im Excel-Format auf Ihren PC exportieren. Ihre Beobachtungen speichern wir für Sie geschützt im Internet.

IhreDaten für die Naturschutzverwaltung - zum Schutz gefärdeter Arten

Sie möchten Ihre Beobachtungen den Naturschutzverbänden und dem amtlichen Naturschutz zur Verfügung stellen? Dazu steht die „Öffentliche Meldung“ bereit. Auch nachträglich können Sie im ArtenFinder-Portal Ihre persönlichen Erfassungen in den Bereich „Öffentliche Meldungen“ verschieben. Experten verschiedener Artengruppen überprüfen Ihre Angaben auf Plausibilität, bevor die Meldung in die amtlichen Datenbestände aufgenommen wird. Ab diesem Zeitpunkt werden Ihre Fundmeldungen für den amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz berücksichtigt!

Bitte beachten Sie, dass laut LANIS-Zentrale ab diesem Zeitpunkt eine Zuordnung Ihres Namens zu der Meldung aus Gründen der Authentizität erfolgen muss (vgl. Datenschutzerklärung Nr.4.). Sollten Sie Ihren Namen im ArtenFinder also anonymisiert haben, so wird er an diesem Punkt für die LANIS-Zentrale als so genannter Klarname ausgegeben.

Funktionsumfang des ArtenFinder Service-Portals

Informationen zum Funktionsumfang des ArtenFinder Service-Portals erhalten Sie hier. Es wird erklärt wie Sie sich im ArtenFinder-Portal registrieren, Ihre erste Online-Meldung eintragen und Ihre Daten verwalten können.

Besitzer eines Smartphones können mit ihren ArtenFinder-Benutzerdaten auch die ArtenFinder App nutzen. Die Software kennt den Zeitpunkt und dank GPS den Ort der Beobachtung. Mit dem eingebauten Kompass und Ihrer Entfernungsschätzung verbessern Sie die Qualität der Standortkoordinaten des Fundpunktes. Sie können die Daten um ein Foto und einen Bemerkungstext ergänzen.

Die App bietet Ihnen eine Liste mit diversen in Rheinland-Pflanz vorkommenden Arten als Grundlage für die Erfassung der gefundenen Tiere und Pflanzen.

Die App steht sowohl ihnen unter dem folgenden Link https://artenfinder.net/app zum kostenlosen Download bereit. Eine Anleitung mit Beispielen finden Sie hier.

Die Geschäftsstelle

In der Geschäftsstelle bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) in Mainz arbeiten Hendrik Geyer und Dr. Susanne Müller für den ArtenFinder. Sie werden vom jeweiligen FÖJ der SNU unterstützt.
Aufaben der Geschäftsstelle sind zum einen die Freigabe von Meldungen, aber genauso die Kommunikation mit Meldern und Experten, Öffentlichkeitsarbeit sowie strukturelle Arbeiten an dem Serviceportal und der APP.
Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns gerne unter artenfinder@snu.rlp.de.

Unsere Experten

Die Geschäftsstelle wird von einem Team aus Arten-Experten bei der Prüfung der Meldungen unterstützt. Eine Liste der freigebenden Arten-Experten, mit Kontaktinformationen, sowie favorisierten Artengruppen finden sie hier.

Trägerschaft

Gegründet wurde das Projekt 2011 von der KoNat UG (Koordinierungsstelle für ehrenamtlich erfasste Naturschutzdaten der kooperierenden Naturschutzverbände). Die Partner der gemeinnützigen KoNat UG sind der BUND-Rheinland-Pfalz, der NABU-Rheinland-Pfalz, die POLLICHIA, Verein für Naturforschung und Landespflege und das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten. Mit der Beschlussfassung/ Sitzung vom 6. Dezember 2019 wurde die Auflösung der KoNat UG bekannt gegeben.

Seit dem 01.01.2020 ist die Trägerschaft des Artenfinders an die Stiftung Natur und Umwelt RLP (www.snu.de) übergegangen.