Für alle Zahlenfreund:innen liefern wir im Folgenden einen kleinen Einblick in die ArtenFinder-Auswertungen mit dem Fokus auf das Jahr 2024.
Wie viele Meldungen gingen ein? Welche Gruppe war die beliebteste? Welche Melder:innen waren besonders aktiv? Und vieles mehr.
Eine Übersicht gewinnen:
Um die Daten in einen besseren Kontext setzen zu können, haben wir uns die letzten großen Abfrage der Jahre 2020 bis 2022 im Vergleich angesehen. Die Daten für 2024 wurden am 23.01.2025 abgefragt und bilden eine Momentaufnahme des Portals ab. Daten wie Beobachtungsanzahl pro Jahr sind im ständigen Wandel, können sich auch für zurückliegende Jahre ändern und sind für die zurückliegenden Jahre aus der Momentaufnahme vom 16.01.2023 entnommen. Alle Daten beziehen sich auf Meldungen und Melder:innen in Rheinland-Pfalz. Tabelle 1. gibt eine Übersicht zu den Punkten Veröffentlichung, Erfassungen und Beobachtungen sowie Melder:innen und nachgewiesenen Arten. Unter Veröffentlichungen sind alle Meldungen gelistete, welche im Jahr X in den öffentlichen Bereich eingestellt wurden. Wenn eine Meldung nach der Veröffentlichung mit einem Verbesserungsvorschlag abgelehnt wurde, so zählt das erneute Einstellen in den öffentlichen Bereich derselben Meldung als eine weitere Veröffentlichung. Als Erfassungen werden alle Meldungen gelistet, welche öffentlich sichtbar und im Jahr X in das System eingestellt wurden. Meldungen, die also nur im persönlichen Bereich verblieben sind, zählen nicht in die Auswertung. Gleiches gilt auch für die Beobachtungen, die ebenfalls in den öffentlichen Bereich gestellt werden müssen, um in die Auswertung mit einzugehen. Unter Beobachtung verstehen wir das Datum, an welchem der Organismus gesichtet wurde. Die Anzahl der Melder:innen pro Jahr beschreibt, wie viele verschiedene Personen mindestens eine Meldung im Portal abgegeben haben. Die Anzahl an Arten gibt an, wie viele verschiedene Arten pro Jahr im ArtenFinder gemeldet wurden. Hierbei wurden nur die freigegebenen Meldungen gewertet. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass bei Bedarf laufend neue Arten ins System eingepflegt werden, wobei Artengruppen wie einzelne Arten gezählt werden. Demnach ist die Menge an tatsächlich auf Artniveau nachgewiesenen Arten eher geringer, da einige Artengruppen in den letzten Jahren eingeführt wurden, um die Bearbeitung zu erleichtern.
Jahr | Veröffentlichungen | Erfassungen | Beobachtungen | Melder:innen | Arten |
2020 | 74.190 | 75.933 | 81.295 | 377 | 3.121 |
2021 | 76.442 | 76.826 | 76.677 | 406 | 3.391 |
2022 | 81.660 | 79.707 | 74.899 | 488 | 3.421 |
2023 | 109.382 | 106.682 | 76.751 | 828 | 3.963 |
2024 | 103.202 | 99.545 | 94.615 | 799 | 4.321 |
Tabelle 1. Übersicht Veröffentlichungen, Erfassungen und Beobachtungen sowie Melder:innen und nachgewiesene Arten pro Jahr
Die Daten zeigen, dass es sowohl die Veröffentlichungen als die Erfassungen von 2020 hin zu 2023 zugenommen haben. Dies zeigt, dass das Portal intensiver genutzt wird und mehr Meldungen abgegeben werden.
Die gegenläufige Anzahl der Beobachtungen bis 2022 erklärt sich dadurch, dass die Abfrage der Daten für diese Jahre am 06.01.2022 getätigt wurde und oft noch für das zurückliegende Jahr Meldungen während der Wintermonate eingestellt werden. Auch kommt es beim Import von zurückliegenden Daten natürlich vor, dass Vorjahre weitere Beobachtungen erhalten. Demnach gibt die Anzahl der Beobachtungen keine Information darüber, wie intensiv das Portal im entsprechenden Jahr genutzt wurde. In 2023 wurden sehr viele Erfassungen und Veröffentlichungen registriert. Dies erklärt sich in Teilen durch einen fehlerhaften Import, der zurückgenommen werden musste. In 2024 wurden weniger Importe als in 2023 getätigt, dennoch wurde fast die gleiche Aktivität im Portal gemessen. Besonders freut uns der Zuwachs an Melder:innen in 2023, die mindestens eine Meldungen im entsprechenden Jahr im Portal abgeben haben. Die meisten Personen geben zwar nur wenige Meldungen ab, jedoch steigt der Anteil an neuen Nutzer:innen pro Jahr an. Besonders in 2023 hat die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit mit dem Entdeckerkalender und der Meldeaufruf Asiatische Hornisse Wirkung gezeigt. Außerdem war 2023 ein gutes Jahr für die Gottesanbeterin, die als prominente Art gerne von Erstmeldenden ins Portal eingetragen wurde. Trotz leichter Abnahme der meldenden Personen konnten wir viele neue Meldende aus dem Jahr 2023 halten und neue Personen generieren. Dies zeigt, dass das Portal rege genutzt wird und auch immer wieder von neuen Melder:innen ausprobiert wird.
Die Anzahl der nachgewiesenen Arten ist, wenn man die eingeführten Artengruppen in den Jahren 2021, 2022 und 2023 mit bedenkt, tendenziell nur leicht über die Jahre angestiegen. In 2023 und 2024 fielen einzeln Melder:innen auf, die viele Erstnachweise von diversen Gruppen im ArtenFinder tätigten und somit viele "neue Arten" im Portal nachwiesen. Wie sehr das Portal genutzt wurde lässt sich anhand der vorliegenden Daten am besten durch die Erfassungen zeigen, da es durch den Prüfprozess bei den Veröffentlichungen zu Doppeltzählungen kommen kann.
Wie auch in den Vorjahren gibt es beliebtere Artengruppen und Artengruppen, die seltener gemeldet werden. Diese sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
Artengruppe | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
Vögel | 26.768 | 28.399 | 27.309 | 28.503 | 27.330 |
Tagfalter | 16.838 | 15.287 | 17.545 | 16.684 | 14.030 |
Nachtfalter | 6.751 | 6.077 | 7.500 | 8.828 | 12.933 |
Käfer | 5.124 | 5.920 | 5.541 | 6.203 | 8.659 |
Samenpflanzen | 5.993 | 5.690 | 4.338 | 18.554 | 8.188 |
Hautflügler | 1.795 | 1.351 | 1.403 | 4.577 | 4.867 |
Wanzen | 1.286 | 1.719 | 1.965 | 3.330 | 3.671 |
Säugetiere | 1.823 | 1.898 | 3.019 | 2.738 | 2.702 |
Echte Pilze | 1.584 | 1.337 | 1.019 | 2.550 | 2.110 |
Heuschrecken | 1.555 | 1.040 | 866 | 1.775 | 1.884 |
Libellen | 2.261 | 2.345 | 2.784 | 2.281 | 1818 |
Zweiflügler | 802 | 869 | 714 | 1.854 | 1.739 |
Spinnentiere | 592 | 1.174 | 1.336 | 1.418 | 3.123 |
Amphibien | 783 | 1.267 | 1.553 | 1.365 | 1.693 |
Reptilien | 1.200 | 1.103 | 1.193 | 1.142 | 997 |
Moose | 9 | 15 | 19 | 1.052 | 26 |
Fangschrecken | 177 | 149 | 179 | 936 | 460 |
Gefäß-Sporenpflanzen | 78 | 250 | 333 | 728 | 623 |
Weichtiere | 138 | 291 | 212 | 469 | 876 |
Netzflüglerartige | 54 | 38 | 76 | 286 | 160 |
Sonstige Arten | 16 | 65 | 70 | 219 | 223 |
Tausend- und Hunderfüßler | 18 | 36 | 47 | 164 | 94 |
Schaben | 52 | 110 | 60 | 159 | 190 |
Schnabelfliegen | 38 | 37 | 84 | 131 | 131 |
Flechten | 10 | 27 | 22 | 123 | 52 |
Krebse | 12 | 29 | 50 | 77 | 99 |
Fische | 14 | 12 | 27 | 56 | 18 |
Ohrwürmer | 21 | 32 | 20 | 43 | 55 |
Eintagsfliegen | 9 | 10 | 11 | 36 | 34 |
Tabelle 2. Alle im Portal erfassten Meldungen pro Jahr und Artengruppe aufgeteilt. Nach Anzahl sortiert für das Jahr 2023.
Gut zu erkennen ist, dass es einige wenige Artengruppen gibt, welche den Großteil der eingegangenen Meldungen ausmachen und dass sich dies auch über die Jahre kaum ändert. Die Artengruppen Vögel und Tagfalter erzeugen gemeinsam in jedem der ausgewerteten Jahre etwa die Hälfte aller eingegangenen Meldungen. Warum einzelne Artengruppen stärker bespielt werden als andere könnte an unterschiedlichen Faktoren liegen. Einzelne Personen interessieren sich verstärkt für spezielle Gruppen und sind besonders meldeaktiv. Die Sichtbarkeit der Gruppe im Alltag, hiermit sind vor allem tagaktive, gut sichtbare, weit verbreitete und medial bekannte Arten gemeint, scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen. Bei einzelnen Artengruppen gibt es auch einen Einfluss durch Importe aus angegliederten Projekten. So wurden beispielsweise im Jahr 2022 die Feldhamsterdaten aus dem Feldhamsterland-Projekt der Stiftung Natur und Umwelt RLP in den ArtenFinder eingespielt. Dadurch entsteht die starke Zunahme für diese Gruppe an Erfassungen im Jahr 2022. Gleiches gilt auch in 2023 für die Samenpflanzen, Flechten und Moose, da Kartierungen der AHO (Arbeitskreis Heimischer Orchideen) sowie Kartierungen aus Ersatzzahlungsprojekten der Stiftung in Mooren sich auf diese Gruppen fokussierten. Wie stark eine Gruppe durch die Expert:innen bearbeitet wird, könnte ebenfalls einen Einfluss nehmen. Die Gruppe der Nachtfalter wurde im Jahr 2022, 2023 und 2024 beispielsweise noch stärker bearbeitet als in den Vorjahren. Dies könnte motivierende Effekte auf die Melder:innen haben. Weniger stark bearbeitete Gruppen, die auch viele nicht bearbeitete Altmeldungen aufweisen, zeigen tendenziell rückläufige Erfassungszahlen. Einzelne Artengruppen wurden auch erst im Jahr 2021 eingeführt so beispielsweise die Gruppen der Zikaden, Netzflügelartigen sowie die Tausend- und Hunderfüßler. Diese Gruppen sind womöglich durch das Erwähnen in der Meldemaske stärker in das Bewusstsein mancher Melder:innen geraten. Jedoch spielt die verfügbare Zeit von besonders aktiven Melder:innen sowie diverse Umweltbedingungen die entscheidendsten Rollen, wenn es um die Erfassungsmenge einzelner Gruppen geht. Interessant ist, dass es im Jahr 2023 zu mehr Meldungen in einigen weniger beliebten Gruppen im Portal kam. Dies lag hauptsächlich am Engagement einzelner Personen, die auch außerhalb ihrer angestammten Artengruppe verstärkt gemeldet haben. Ebenfalls erwähnenswert ist die starke Zunahme bei den Hautflüglern, die allein durch den Meldeaufruf des Ministeriums, der Velutinia und der Stiftung Natur und Umwelt RLP zur Asiatischen Hornisse zustande kamen. Hier wurden allein in 2023 fast 1.200 Meldungen bestätigt und über 1.500 Meldungen eingespielt, dieser Trend setzte sich in 2024 mit über 2.000 Meldungen und über 1.300 bestätigten Meldungen fort. Besonders hervorheben sollte man auch den starken Anstieg der Fangschreckenmeldungen in 2023. Die Art wird in der Bevölkerung als etwas "Besonderes" wahrgenommen und daher auch gemeldet. Besonders spannend für den ArtenFinder war, dass hier sehr viele neue Personen ins Portal kamen, ähnliches gilt für die Asiatische Hornisse. Fast allein durch diese beiden Arten lässt sich der starke anstieg der neuen Melder:innen in 2023 erklären. Obwohl die Gottesanbeterin 2024 ein schlechteres Jahr zu haben schien als 2023, blieben einige Personen auch in 2024 im ArtenFinder aktiv und gaben Meldungen ab. Weiterhin ist für 2024 bemerkenswert, dass die Meldungen der Spinnentiere stark anstiegen. Dies lässt sich womöglich durch die Gründung des Arbeitskreises Spinnen der POLLICHIA mit monatlichen Meldeaufrufen erklären.
Die Prüfleistung der Expert:innen
Welche Prüfleistung die ehrenamtlich tätigen Expert:innen im System erbringen zeigt Tabelle 3. Einzelne Meldungen werden in mehreren Kategorien gezählt: wenn diese beispielsweise erst abgelehnt und nach einer Verbesserung erneut in den öffentlichen Bereich übermittelt wurden, erscheinen sie nach der erfolgten Freigabe als eine Ablehnung und eine Freigabe im System. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass viele Meldungen aus den Vorjahren bearbeitet wurden und so die Menge an Altmeldungen im System kontinuierlich abnimmt. Dies war in 2024 besonders in der Gruppe der Vögel der Fall. Die meisten Meldungen aus der Kategorie Freigabe werden an die Landesdatenbanken von Rheinland-Pfalz übermittelt. Abgelehnte Meldungen wurden entweder direkt verbessert, seit dies im Jahr 2022 eingeführt wurde, oder zur Verbesserung an die meldende Person zurückgegeben. Manche Meldungen sind jedoch leider nicht zu verarbeiten und sind daher zum Löschen oder für die private Dokumentation an die Meldenden zurückgegeben worden. Als Hinweise können Meldungen verwertet werden, welche in ihrer Qualität nicht für Freigaben genügen. Hierbei handelt es sich vor allen um Meldungen ohne Bildbelege.
Jahr | Freigaben | Ablehnungen | Hinweise |
2020 | 63.090 | 4.141 | 385 |
2021 | 72.534 | 5.171 | 1.212 |
2022 | 77.695 | 5.850 | 1.324 |
2023 | 105.043 | 8.905 | 2.180 |
2024 | 93.487 | 9.734 | 1.641 |
Tabelle 3. Bearbeitete Meldungen im System pro Jahr.
Deutlich zu erkennen ist, dass die Anzahl der Bearbeitungen (Freigaben, Ablehnungen und Hinweise gemeinsam) über die Jahre 2020 bis 2022 hinweg zunimmt, besonders in 2023. Dies liegt vor allem an den größeren Datenimporten, die in 2023 getätigt wurden. Die Zahlen in 2024 blieben auch ohne größere Importe annähernd gleich, was zum einen bedeutet, dass die Meldenden aktiver geworden sind und mehr Meldungen einigen und zum anderen, dass die Expert:innen auch in diesem Jahr die steigende Masse an eingehenden Meldungen bewältigen konnten. Die Bearbeitungen übersteigen in allen Jahren auch die Anzahl an Veröffentlichungen vor allem in den Jahren 2021 und 2022, was darauf schließen lässt, dass auch Altmeldungen aus Vorjahren abgearbeitet werden könnten. Von allen Bearbeitungen leistet die Geschäftsstelle des ArtenFinders seit dem Jahr 2021 etwa die Hälfte.
Die aktivsten Melder:innen
Die aktivsten Melder:innen sind in der folgenden Tabelle 4 dargestellt, die alle Erfassungen der meldenden Person pro Jahr zeigt. Deutlich zu sehen ist, dass es einige wenige Personen gibt, die über die Jahre hinweg sehr konstant einen Großteil der eingehenden Meldungen generieren. Dennoch gibt es auch hier neue Personen, die stärker einsteigen und sehr viele Arten/wie Meldungen generieren. Für 2024 sind hier vor allem Dirk Fuisting, aber auch Elke Zimmermann und Sabine Schwabe zu nennen. Die 10 aktivsten Melder:innen generieren gemeinsam ungefähr die Hälfte der eingehenden Daten. Demnach kann ein zeitlicher Engpass bei diesen Personen großen Einfluss auf die Menge der eingehenden Daten haben. Weiterhin fällt auf, dass es sich bei den aktivsten Melder:innen auch oft um Expert:innen des ArtenFinder-Teams handelt, diese sind in der Tabellen 4 kursiv markiert. Einige der hier gezeigten Accounts sind Meldeklienten oder Importer, welche durch die Geschäftsstelle bespielt werden. Der Meldeaccount "SNU Meldekampagne" ist der Account über den die Daten aus dem Meldeaufruf Asiatische Hornisse eingespielt werden können. Die Daten aus dem BUND Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" werden dem ArtenFinder über den gleichen Account zur Verfügung gestellt.
Melder:innen | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
Norbert Scheydt | 5.773 | 6.500 | 6.061 | 8.411 | 8.115 |
Dirk Fuisting | 0 | 0 | 0 | 599 | 7.721 |
Pitschi Günther | 3.668 | 4.103 | 3.509 | 5.890 | 6.395 |
Matthias Huber | 266 | 1.115 | 2.115 | 2.146 | 4.509 |
ArtenFinder Geschäftsstelle | 0 | 0 | 441 | 1.948 | 4.332 |
Lothar Zeil | 1.969 | 4.177 | 4.348 | 4.582 | 4.207 |
Elke Zimmermann | 0 | 0 | 0 | 1.516 | 4.137 |
Birte Brunck | 2.049 | 3.123 | 3.440 | 433 | 3.721 |
Karin-Simone Hauth | 2.365 | 2.633 | 3.987 | 3.709 | 3.246 |
Bernhard Konzen | 9 | 184 | 953 | 1.736 | 2.698 |
Lili Steiger | 4.337 | 4.605 | 6.130 | 4.386 | 2.616 |
Markus Hundsdorfer | 4.243 | 3.588 | 2.704 | 3.465 | 2.552 |
SNU Meldekampagne | 0 | 23 | 6 | 1.460 | 2.096 |
Hans-Peter Käufer | 266 | 1.115 | 2.115 | 2.146 | 1.971 |
Sabine Schwabe | 1 | 0 | 29 | 7 | 1.916 |
Volker Schlär | 1.042 | 1.103 | 1.666 | 1.512 | 1.795 |
Harald Jacubeit | 2.038 | 1.749 | 1.364 | 6.551 | 1.611 |
Hans Schmitt | 0 | 246 | 624 | 619 | 1.604 |
Rüttger Schörs | 319 | 15 | 1 | 1.530 | 1.461 |
Jürgen Möschel | 2.278 | 1.675 | 1.734 | 1.376 | 1.366 |
Tabelle 4. Erfassungen pro Jahr und Melder:in der 20 aktivsten Personen im ArtenFinder
Ein weiterer interessanter Punkt ist, wie viele verschiedene Arten pro Melder:in gemeldet wurden. Hierbei werden auch Artengruppen wie einzelne Arten gezählt, genau wie unter Tabelle 1. bereits erläutert. Verwendet wurden für diese Auswertung nur die freigegebenen Meldungen. Zu beachten ist hier, dass die Prüfung einen Einfluss nimmt. Manche Artengruppen, werden leider aufgrund von Schwierigkeit oder Mangel an Expert:innen nur langsam oder kaum bearbeitet. Diese Meldungen gehen nicht in die folgende Auswertung ein. Gut zu erkennen ist, dass es einige wenige Melder:innen gibt, welche besonders viele verschiedene Arten melden. Besonders hervorzuheben ist in 2024 Dirk Fuisting mit sagenhaften 1.007 Arten. Bei vielen anderen Melder:innen gibt es oft Schwerpunkte, so melden beispielsweise Frau Hauth und Frau Schatz verstärkt Nachtfalter. Die Prüfung der einzelnen Arten nimmt hier ebenfalls einen Einfluss, da Meldungen, welche noch nicht freigegeben wurden, nicht in diese Auswertung mit einfließen konnten. So wären die Artenanzahlen sicherlich bei einigen Personen weit höher, wenn bestimmte Artengruppen stärker bearbeitet wären. Auch hier zeigt sich genau wie bei den Meldungen, dass viele der divers meldenden Personen zu den Expert:innen des ArtenFinders zählen. Besonders Norbert Scheydt und Karin-Simone Hauth sind hier zu nennen. Die Expert:innen sind wieder kursiv markiert. Der Geschäftsstellenaccount importiert Meldungen von z.B. Bioblitzaktionen wie im Jahr 2024 aus dem Ober-Olmer Wald, der mit über 800 Arten trotz strömenden Regens eine tolle Diversität für dieses Gebiet einfangen konnte.
Melder:innen | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
Dirk Fuisting | 0 | 0 | 0 | 173 | 1.007 |
ArtenFinder Geschäftsstelle | 0 | 0 | 374 | 264 | 934 |
Norbert Scheydt | 474 | 630 | 620 | 854 | 896 |
Karin-Simone Hauth | 558 | 722 | 946 | 1.006 | 857 |
Bernhard Konzen | 8 | 131 | 425 | 613 | 766 |
Sabine Schwabe | 1 | 0 | 23 | 7 | 696 |
Harald Jacubeit | 668 | 672 | 814 | 1.625 | 689 |
Pitschi Günther | 399 | 402 | 402 | 596 | 682 |
Karin Schatz | 84 | 493 | 863 | 693 | 601 |
Bernhard und Ruth Trauth-Remme | 370 | 327 | 307 | 308 | 524 |
Elke Zimmermann | 0 | 0 | 0 | 279 | 482 |
Jürgen Möschel | 169 | 153 | 334 | 337 | 468 |
Dieter Lode | 548 | 501 | 423 | 498 | 453 |
Lothar Zeil | 327 | 461 | 333 | 461 | 421 |
Matthias Huber | 0 | 0 | 17 | 224 | 403 |
Lili Steiger | 535 | 551 | 538 | 478 | 365 |
Richard H. Hackländer | 296 | 341 | 277 | 299 | 348 |
Kathrin Jäckel | 0 | 0 | 0 | 118 | 339 |
Anne Wiese | 282 | 300 | 418 | 368 | 331 |
Markus Hundsdorfer | 294 | 319 | 264 | 381 | 330 |
Tabelle 5. Artenanzahl pro Jahr und Melder:in der 20 artenreichsten Melder:innen