Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Spinnen der POLLICHIA rufen wir zur Meldeaktion "Spinne des Monats" auf. Jeden Monat wird es um eine andere Art aus dieser spannenden und oft weniger beachtete Gruppe gehen. Weitere Informationen rund um den Arbeitskreis zu welchem alle Interessierten am Thema Spinnen eingeladen sind finden sich unter auf der Arbeitskreisseite der POLLICHIA Webseite.
Juli die Blumenkrabbenspinne – (Thomisus onustus)
Im Juli wir auf Blüten an sonnenbeschienenen. warmen Orten nach einer sehr attraktiven, auf Blüten auf anfliegende Insekten wartenden Lauerjägerin, der Blumenkrabbenspinne (Thomisus onustus). Als ehemals fast typisch mediterrane Art - dort die vielleicht häufigste Krabbenspinne - wurde die Blumenkrabbenspinne in Deutschland noch vor 20 Jahren nur aus Wärmeinseln wie dem Kaiserstuhl nachgewiesen. Heute ist sie in der Pfalz durchaus häufiger anzutreffen - ein weiterer Nutznießer der Klimaerwärmung. In Waldgebieten und im Bergland scheint sie zu fehlen. Die Blumenkrabbenspinne, oft auch Gehörnte Krabbenspinne genannt, kann, wie die ähnliche und weitaus häufigere Veränderliche Krabbenspinne Misumena vatia ihre Färbung ihrer Umgebung - in der Regel Blüten - anpassen, wobei Thomisus onustus zusätzlich zu Weiß und Gelb die Farbe Rosa im Repertoire hat. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Arbeitskreises Spinnen der POLLICHIA.

Der Name Gehörnte Krabbenspinne passt ebenfalls sehr gut mit den typischen Hörnern im Kopfbereich.

Farbwechsel erfolgt langsam immer in Anhängigkeit von der Blüte auf der die Spinne gerade sitzt.